Der Museums- und Heimatverein Hilpoltstein feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Seit nunmehr 20 Jahren veranstaltet der MuH gemeinsam mit Reiner Hertel und Beni Haußner das kultige Moritatensingen. Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Ab 14:00 Uhr startet die Jubiläumsveranstaltung im Kulturstadl beim Gutmann Zur Post.

Wie bringt man Blut, Morde und Lachen zusammen? Und was hat das Schunkeln mit dem Tod zu tun? Ganz einfach: Indem man Moritaten, Balladen und Wirtshauslieder in einem urigen Wirtshaus zusammenbringt. Genau das tun die „Hundsgrübbl“ bei der schon traditionellen Veranstaltung, die der MuH 2006 aus der Taufe gehoben hat. Peter Hagenmeier, der verstorbene ehemalige Museumsleiter des Museums, hatte vor dem Kirchweihsonntag vor 20 Jahren die geniale Idee, bei der Allerweltskirchweih eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Mit den „Hundsgrübbln“ fand er ideale Partner. Seitdem wird in stimmungsvoller Runde aufgespielt, gesungen, geschunkelt und gelacht.

Die meisten der witzigen Texte und Melodien stammen aus der Feder des Reiner Hertel, der am Sonntag mit seinem Partner Beni Haußner am Akkordeon seine zahlreichen Fans in Stimmung und zum Mitsingen bringen wird. Der MuH hat mithilfe einiger Sponsoren ein Lieder- und Textbuch drucken lassen, so dass auch die, die nicht textsicher sind,  mitsingen können. Wer also ein Textbuch hat, sollte es mitbringen, wer nicht, kann am kommenden Sonntag noch eines erwerben. Der Eintritt ist frei – Hutsammlung.